1200-Jahrfeier Bad Zwesten – Ein Fest der guten Laune und fröhlichen Stimmung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die 1200-Jahrfeier liegt nun schon ein paar Tage hinter uns.
Ich weiß nicht, wie es ihnen geht? Ich aber musste die Feier und alle dabei gewonnenen Eindrücke erstmal sacken lassen.

Die Messlatte durch die 1175-Jahrfeier war recht hoch gelegt. Wir wollten aber nichts kopieren, sondern ein Fest mit einem völlig eigenen Charakter auf die Beine stellen.
Ich bin mir sicher, dass uns das sehr gut gelungen ist.

Die Basis für eine Open-Air-Veranstaltung ist immer das Wetter.
Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, die Sonne sorgte für einen angenehmen Rahmen.

Vor dem Fest waren unzählige Gerüste im Ortskern aufgestellt. Viele legten an ihren Gebäuden Hand an oder beauftragten Firmen, um ihre Häuser auf Vordermann zu bringen. Auch wurden die Wege und Plätze gesäubert. „So sauber und so schön könnte es doch immer aussehen!“, dachte ich.

Die Ergänzung der Chronik ist sehr gelungen und an die moderne Zeit angepasst. Das haben Günter Heer und Horst Schäfer sowie ihre Helfer mit viel Fleiß recht ansprechend hinbekommen.

Bereits am Donnerstag war ich überrascht, wie voll das Zelt beim offiziellen Festkommers war. Dennoch hatte der Sportverein die Getränke-Versorgung voll im Griff. Nicht so gut war die Akustik im hinteren Teil des Festzeltes, was mir sehr leid tut. Hinzu kamen einige Gäste, die lieber selbst miteinander redeten, als den offiziellen Reden zu lauschen.
Sehr berührend war die Verleihung des Ehrentitels „Ehrenbürgermeister“ an Heinrich Haupt.
Die Rede unseres Parlamentschefs Manfred Paul war sehr würdevoll. Ich meine: „Die Leistung meines Vorgängers wurde dadurch sehr präsent, wir haben ihm viel zu verdanken.“

Von Freitag über Samstag bis hin zum Sonntag konnten wir täglich mehr Besucher begrüßen.
Unser erfahrener Marktmeister geht von insgesamt 20.000 Besuchern aus.

Die Werbung im Vorfeld war sehr intensiv. Über Facebook, per Flyer, in Zeitungen, auf Festen in Kassel und am Edersee, überall wurde unsere große Feier beworben.

Verschiedene Radiosender und sogar das Fernsehen waren auf die Besonderheiten wie die Forwarder-Meisterschaft und die Bonsai-Ausstellung neugierig und berichteten dann auch über unsere Feier. Dadurch bekamen wir eine ungeheure mediale Aufmerksamkeit.

Das Konzept mit zwei Bühnen und die Auswahl der Gruppen (u.a. Midnight-Ladies, Xtra-Klasse, Mercy Beats und Swipe sowie weitere örtliche und regionale Künstler und Gruppen) wurde sehr gelobt. Die Stimmung im Zelt und auf dem Weindorf war Spitzenklasse.

Sehr gelungen war auch die Anzahl und die Qualität der Aussteller. Deutlich über 50 Betriebe sorgten für eine attraktive Meile zum Bummeln. Getränke und Essens-Stände verwöhnten die Gäste kulinarisch in großer Vielfalt. Auf der Festmeile war vielen Besucher eine beschwingte Stimmung wie im Urlaub anzusehen, das hatte was von „la dolce Vita“.

Sehr gut integriert waren die Höfe der Familie Michel und Kohlepp. Durch die Ausstellungen und das Hof-Café wurde die Jahrfeier deutlich aufgewertet und bereichert. Die Landwirte unserer Gemeinde beteiligten sich an der Schlepperausstellung, am Zaunaufbau bei der Forwarder Aufstellung und waren am Stand aktiv.
Das Heimatmuseum erlebte mit 1000 Gästen einen wahren Besucheransturm, die sich die Ausstellungen und das Bad Zwestener Modell von Herrn Meißner ansehen wollten.
Die Kirchengemeinde hatte sich auch sehr gut eingebracht. Die Buchdruckmaschine war ein Renner, das Gelände um die Kirche gut für das Thema Mittelalter gewählt.

Sehr gut war es, wie sich eine Reihe von Gewerbetreibenden einbrachte. Insgesamt spendeten Sie uns die stolze Summe von rd. 25.000 Eur. Zusätzliche Aktionen wie der Kran von Frank Becker oder Brillen basteln bei Iris Optik, geöffnete Läden und Angebote in der Gastronomie wie z.B. durch Familie Löffler, Edeka Eichhorn und Schuh-Möller bereicherten die Veranstaltung.

Der Festumzug schließlich war grandios. Zum Planungsbeginn vor 2 Jahren von vielen Mitbürgern eher skeptisch betrachtet, konnten über 50 Zugnummern auf die Beine gestellt werden. Die Wagen waren liebevoll dekoriert, die Fußgruppen fantasievoll gekleidet und die Musikzüge sorgten für Stimmung. Diese große Leistung aller Teilnehmer und des Orga-Teams um Christian Rinnert (super Moderation!) und Susanne Eiffler-Wickert verdient großen Respekt.
Die Teilnehmer spürten durch den Applaus und die positiven Reaktionen der Zuschauer, dass ihre tolle Leistung gewürdigt wurde.

Drei volle Tage wurde ein hochwertiges und interessantes Kinderprogramm bei der KiTa Welt-Entdecker und der Grundschule geboten. Die Erzieherinnen der KiTa Weltendecker und Wühlmäuse sowie die Kleinen Strolche haben sehr gut zusammen gearbeitet und sich perfekt ergänzt.

Als das Fest am frühen Sontag Abend eigentlich schon zu Ende war, blieben noch viele Besucher und Akteure eine ganze Weile.
Von vielen habe ich gehört:
„Das Jubiläum ist ein rundum gelungenes Fest von dem man noch sehr lange erzählen wird.“
Ich darf mich den lobenden Worten anschließen und möchte mich ganz herzlich bei allen Akteuren bedanken. Herauszuheben ist das Engagement der Mädels in der Kurverwaltung um Natascha Rath, die tagelang unter Volldampf standen.

Ein besonderer Dank geht auch an die Mitarbeiter unseres Bauhofes, die bereits viele Tage vor dem Fest unermüdlich tätig waren und während des Festes für einen reibungslosen Ablauf bei den vielen Standbetreibern gesorgt haben.
Auch das Team aus dem Rathaus sollte nicht unerwähnt bleiben. Ganz selbstverständlich wurde der Arbeitsplatz am Schreibtisch mit dem Arbeitsplatz im Zelt getauscht. Gemeinsam wurden Bänke und Tische im Zelt und im Weindorf aufgestellt, die Bühne vorbereitet sowie das Dorf geschmückt. Der Dienst im Marktbüro wurde untereinander aufgeteilt.
Die Kolleginnen und Kollegen des Bewegungsbades und des Kurhauses packten ebenfalls mit an und sorgten so durch ihren Einsatz für einen reibungslosen Verlauf des Festes. Auch haben viele Mitbürger ehrenamtlich geholfen wie z.B. beim Aufbau und Abbau des Zeltes.

Nur gemeinsam war es möglich, dass wir eine Feier in dieser Größenordnung haben stemmen können. Mein Fazit ist: „Das war die beste Werbung für unsere Gemeinde und hat die Gemeinschaft gestärkt. Ich bin glücklich und sehr dankbar.“

Ihr
Michael Köhler
Bürgermeister

 

 

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